Montag, 1. september 2008
was du schenken konntest, dass war nicht wissen, es
war der anfang von kontrasten, die heute in der zeit
verweilen, weil sie zaubern zu den neuen weißen
tiefen, die mich erreichten von den blassen
schwingen, die vergangen durch die zeit sich winden,
ohne viel zu sagen, weil sie stehen
für eins, was nicht schon war und am
ende nur ein satz steht, der ohne worte bleibt, dessen
vergessen der wirklichkeit verzeit, aber
nie zu füllen wagt, was wirklich mit uns geschah
du sagtest:
du glaubst du kennst mich, aber ich kenn mich selbst nicht
von Gedankenkeks.
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Alles fällt von mir ab.
Die bleischweren Blätter der Nacht,
die sich in farblosen Schichten wie der verwitterte Anstrich von Fassaden
von meinen Gliedern schälen.
Der leuchtende Stab eines Hochspringers ebenso
wie die Sprünge der Selbstmörder von den Wahrzeichen der Großstädte.
Oder die aufgetürmten Wellen der Ozeane,
welche die atemlosen Seufzer ihrer Gischt
unermüdlich an den Uferhängen meiner Leblosigkeit brechen.
Auch meine Träume,
endlich eingekehrt in weiße Häuser mit schwarzen Fenstern,
im freien Fall der Körper aufgelöst.
Ebenso mein Schatten, mein Lachen, meine Seele.
Schon längst gibt es kein Halten mehr
im endlosen Schüttelfrost dieser Niederschläge.
Selbst der Tod hofft nicht mehr auf ein Wiedersehen.
Zu weit bin ich schon von ihm entfernt.
Hat man denn schon jemals von einem Wind gehört,
der zu schwach gewesen wäre,
den gebrochenen Flügelschlag eines Schmetterlings davon zu tragen?
Ich erzähle dir von ihm,
denn ich bin jener in seinem Flügelschlag erstarrte Wind.
Mit zittrigen Fingern aus Kristallgittern,
die sich zu jeder angebrochenen Stunde am Glutbrand unzähliger Zigaretten
wie an einer einzig klaffenden Wunde entzünden.
Aus deren Innern statt Blut Gedanken strömen,
die bei jedem meiner Atemzüge wie verirrte Karussellgondeln
den Luftstrom deines Daseins umkreisen.
Ach, wie gern würde ich doch an eine Zukunft glauben,
wenn es denn eine gäbe.
Doch alles, ja wirklich alles fällt von mir ab.
Die haltlosen Ziegelsteine meines Schweigens ebenso
wie meine müden Schläfen aus grauem Schilf,
welche durchtrennt vom Kiel eines Schiffes
regungslos von den Masten der elektrischen Leitungen hängen.
Nein, nicht einmal meine Angst wird noch mir gehören.
Nicht einmal der Hauch deines Atems an mir haften bleiben,
wenn mein fiebernder Schlaf die Nacht durchwandert
wie ein Feuerzweig im Spagat.
von Gedankenkeks.
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